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Ansteckende Krankheiten in Seelzer Dörfern vom 17. bis 19. Jahrhundert

Die sogenannte Corona-Krise im Frühjahr 2020 legt Fragen nach historischen Epidemien und ansteckenden Krankheiten in den Seelzer Dörfern nahe. Diese hat es natürlich gegeben, und die Menschen sind ihnen ziemlich hilflos ausgeliefert gewesen. Aber an verlässliche Angaben zu gelangen, ist nicht so einfach. 

Im Jahr 1990 hat sich die Kirchwehrener Dorfchronistin Helga Lindner (1934-2001) dieses Themas und der Ursachen der hohen Kindersterblichkeit in früheren Zeiten angenommen. Sie hat die Kirchenbücher des Kirchspiels Kirchwehren entsprechend ausgewertet und auf diesem Wege Erkenntnisse über Krankheitsausbreitungen in Kirchwehren und Lathwehren und damit verbundene Sterbefälle gewonnen. Dieser Teil der Darstellung kann durchaus als exemplarisch für die Dörfer angesehen werden, die heute zum Seelzer Stadtgebiet gehören.

Der Aufsatz ist in Heft 5 der Seelzer Geschichtsblätter im November 1990 veröffentlicht worden. Er wurde von mir digitalisiert, neu durchgesehen, leicht gekürzt und redaktionell überarbeitet. In dieser Form steht er nun hier als PDF zur Verfügung: 

Betrachtungen zum Einfluß von Krankheiten und Seuchen auf die demographische Entwicklung im Kirchspiel Kirchwehren


Norbert Saul, Stadtarchiv Seelze, im März 2020