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Untersuchungen auf Kampfmittel: Fachleute können auch für das Grundstück bei Harenberg Entwarnung geben

Die Kampfmittel-Untersuchungen sind nun auch auf dem für den Grundschul-Neubau vorgesehenen Grundstück westlich von Harenberg abgeschlossen.

Wie bereits in Seelze-Süd entdeckten die Fachleute auch dort keine Blindgänger oder andere größere Kampfmittel. Eine Evakuierung von Anwohnerinnen und Anwohnern ist daher nicht erforderlich.

Seit Montag haben die Fachleute eines von der Stadt Seelze beauftragten Betriebes auf der westlich von Harenberg gelegenen Brachfläche zahlreiche sogenannte Verdachtspunkte auf Kampfmittel insbesondere aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs überprüft. Nach den ersten Grabungen per Hand kontrollierten sie mithilfe eines Baggers auch tiefer gelegene Anomalien im Boden, bei denen nicht auszuschließen war, dass sich dort Blindgänger oder andere noch explosive Kampfmittel befinden. Die Fachleute fanden allerdings lediglich kleinere Metallteile verschiedener Herkunft. Zum Ende ihrer Untersuchungen der insgesamt 215 ermittelten Verdachtspunkte können die Expertinnen und Experten daher Entwarnung geben.

Für den Fall eines Fundes eines größeren Kampfmittels wie einer Fliegerbombe hatte die Stadt Seelze sowohl für Seelze als auch für Harenberg Pläne für eine Evakuierung vorbereitet. Der Umfang der Evakuierung hätte sich wesentlich nach der Größe und Art eines gefundenen Sprengkörpers gerichtet und im weitreichendsten Fall alle Bereiche im Radius von bis zu einem Kilometer um den Fundort umfasst.

Mit dem Abschluss dieser Kampfmittel-Untersuchungen können nun an beiden vorgesehenen Grundschul-Standorten weitere bauvorbereitende Erkundungen – unter anderem archäologische Untersuchungen – vorgenommen und der weitere Planungsprozess fortgesetzt werden.