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Grundschul-Neubauten: Fachleute erkunden den Baugrund in Harenberg und Seelze-Süd

Auf den für die neuen Grundschulen in Harenberg und in Seelze-Süd vorgesehenen Flächen sind die ersten konkreten Arbeiten erfolgt: Im Auftrag der Stadt Seelze nahmen Beschäftigte eines Ingenieurbüros auf den aktuell landwirtschaftlich genutzten Arealen sogenannte Baugrunduntersuchungen vor.

Mit speziellen Geotechnik- und Bodenuntersuchungsgeräten bohrten die Fachleute über lange Metallrohre bis zu 15 Meter tief in den Untergrund. „Dabei wurden Bodenproben entnommen und anschließend analysiert“, erläutert Michael Pietsch vom Team Grundschulen der Stadt Seelze. „Diese Untersuchungen geben Aufschluss über die Zusammensetzung des Bodens. Die Ergebnisse sind unter anderem für die Planung der Entwässerung und der Statik der neuen Grundschulen wichtig“, betont Michael Pietsch. Auf diese präzisen Erkundungen des Untergrunds würden im April die vorgeschriebenen Kampfmittelsondierungen und archäologischen Untersuchungen folgen.

Die Ingenieurgesellschaft Grundbauinstitut Hannover (IGH) arbeitet zurzeit gemeinsam mit der Stadtverwaltung an den Baugrunduntersuchungen für die neuen Grundschulen. Am westlichen Ortsausgang von Harenberg soll auf der nördlich der Harenberger Meile gelegenen Ackerfläche eine vierzügige Ganztagsgrundschule mit einer Sporthalle mit eineinhalb Spielfeldern entstehen. Außerdem ist auf dem Grundstück eine viergruppige Kindertagesstätte geplant.

In Seelze-Süd ist eine landwirtschaftlich genutzte Fläche westlich des ersten Bauabschnitts in Verlängerung der Straße An den Grachten für den Grundschul-Neubau vorgesehen. Dort soll ebenfalls eine vierzügige Ganztagsgrundschule entstehen, die eine Einzelsporthalle erhält.

Für beide Schulbauprojekte soll der Entwurf im Sommer 2021 fertiggestellt sein. Die Entwürfe gehen dann zur Beschlussfassung in die politischen Gremien. Bei einem reibungslosen Ablauf geht die Stadt Seelze für beide Projekte aktuell von einer Fertigstellung Anfang des Jahres 2024 aus.