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Grundschul-Neubau in Seelze-Süd: Fachkräfte verpflanzen 23 große Bäume

Anfang Juni sollen die Arbeiten für den Bau der neuen Grundschule in Seelze-Süd beginnen. Erste konkrete Auswirkungen sind allerdings schon in wenigen Tagen sichtbar: Beschäftigte eines beauftragten Spezialbetriebs werden ab Montag, 2. Mai, insgesamt 23 Großbäume umpflanzen, um die Bauarbeiten auf der westlich von Seelze-Süd gelegenen Brachfläche vorzubereiten.

„Die im Jahr 2014 gepflanzten Bäume sind vital und in einem guten allgemeinen Zustand“, betont Katja Porr von der städtischen Abteilung Umwelt, Klima & Friedhöfe. „Der Stammumfang der Bäume beträgt zwischen 40 und 50 Zentimeter und damit sind sie sehr gut geeignet für eine Verpflanzung“, erläutert sie. Der neue Standort direkt in der südlich angrenzenden naturschutzfachlichen Ausgleichsfläche biete zudem beste Bedingungen, dass die 16 Feldahorne und sieben Winterlinden bei nahezu gleichen Bedingungen wieder anwachsen.

Da der Politik und der Verwaltung der Stadt Seelze der Erhalt von Bäumen und Gehölzen sehr wichtig sei, habe die Stadtverwaltung auf Grundlage eines Ratsbeschlusses eine Alternative zur Fällung geprüft und mit der nun geplanten Verpflanzung gefunden. Mit der fachlichen Hilfe durch die Beschäftigten eines auf derartige Baumverpflanzungen spezialisierten Betriebs aus dem süddeutschen Raum könnten somit voraussichtlich alle 23 Bäume die Natur noch lange bereichern, sagt Katja Porr. Ein Erhalt der Sträucher auf der für den Neubau vorgesehenen Fläche in Verlängerung der Straße An den Grachten sei dagegen nicht möglich gewesen. Diese seien daher bis Ende Februar und damit rechtzeitig vor Beginn der Brut- und Setzzeit zahlreicher Tierarten fachgerecht gerodet worden. „Die Planung für die Außenanlage der Ganztagsgrundschule sieht aber großzügige Grünflächen vor, so dass ein Ersatz für die gerodeten Sträucher geschaffen wird“, betont Katja Porr.