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Die Sanierung der Schulschwimmhalle in Letter beginnt

Die umfassende Sanierung der Schulschwimmhalle in Letter beginnt: Seit Anfang Februar ist das entsprechende Bauschild vor dem Gebäude aufgestellt und symbolisiert deutlich sichtbar den Start der voraussichtlich rund eineinhalb Jahre andauernden Bauarbeiten.

Das im Jahr 1971 entstandene und seitdem mehrfach teilsanierte Hallenbad ist in den vergangenen Wochen bereits weitgehend leergeräumt worden. In Kürze kann nun die Entkernung und damit die nahezu vollständige Sanierung beginnen. „Für uns ist das eine relativ typische Badsanierung“, sagte Bauleiter Mark Hömke von der Planungsgruppe Hildesheim (PGH) als beauftragtes Ingenieurbüro für Bäder- und Sportstättenbau bei der Präsentation des Bauschildes. Die Arbeiten beginnen mit dem Abbruch und Rückbau des Gebäudeinneren, das in der Folge in den Zustand eines Rohbaus versetzt und dann fast komplett erneuert wird. 

Eine Herausforderung sei allerdings der straffe Zeitrahmen von rund 18 Monaten, ist sich Claudius Leist vom städtischen Gebäudemanagement mit Mark Hömke einig. Schließlich umfasse die Sanierung fast alle Bereiche des Bades – vom Schwimmbecken, den Fußböden und den meisten Wandfliesen über die Umkleiden, Duschen und Sanitäranlagen bis zu den Glasfassaden und zur Gebäudetechnik. Zudem werde das erst vor rund acht Jahren sanierte Dach der Schwimmhalle zwar nicht von Grund auf erneuert, aber über den bisher mit einem Flachdach versehenen Eingangsbereich der Schulschwimmhalle verlängert.

Die technisch und baulich komplett modernisierte Schulschwimmhalle soll nach den aktuellen Plänen im Sommer 2022 eröffnet werden. Die Stadt Seelze kalkuliert dafür mit Baukosten in Höhe von 4,6 Millionen Euro. In diesem Betrag ist eine Investitionsförderung des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport in Höhe von einer Million Euro enthalten. Diese Förderung hatte die Stadt Seelze über ein Programm zur Sportstättensanierung beantragt und im Juli 2020 die entsprechende Bewilligung über die Förderhöchstsumme erhalten.

„Es ist für eine Kommune wie Seelze komfortabel, zwei Hallenbäder zu haben – auch und gerade mit Blick auf das Schulschwimmen“, betonte Andrea Kaemmerer, Leiterin des Fachbereichs Bildung und Freizeit der Stadt Seelze, mit Verweis auf das vorhandene Sportschwimmbecken in der Kristalltherme Seelze. Sie sei froh, dass es in Kooperation mit allen Vereinen gelungen sei, gute Lösungen für die in der Schulschwimmhalle entfallenden Schwimmzeiten zu finden. „Dafür sind wir allen Beteiligten sehr dankbar“, hob Andrea Kaemmerer hervor. Und auch über Seelzes Stadtgrenzen hinaus habe es eine Lösung gegeben. „Netterweise haben wir für eine Grundschulklasse aus Dedensen auch eine Schwimmzeit in Wunstorf bekommen“, sagte die Fachbereichsleiterin.

„Wir sind froh, dass der Rat dieser Sanierung zugestimmt hat“, betonte Ortsbürgermeister Rolf Hackbarth. Dies sei auch aufgrund der in der Vergangenheit stets sehr guten Auslastung der Schwimmzeiten gerechtfertigt. „Die Letteraner sind auch schon heiß darauf, dass die Halle nun umgebaut wird“, sagte Rolf Hackbarth. Dies trifft ganz besonders auf die Mitglieder des Vereins Die Qualle zu, die den Betrieb der Schulschwimmhalle seit vielen Jahren organisieren. „Wir sind hoch erfreut, dass es die Politik ermöglicht hat, das Bad zu erhalten“, sagte Achim Golinski vom Betreiberverein Die Qualle.