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Die Gartenregion nimmt Bewerbungen für ihr Programm „Gärten fördern, Zukunft ernten“ an

Die Gartenregion Hannover bezuschusst einmal mehr originelle Ideen für Gärten aus Seelze und den weiteren Umlandkommunen. Schwerpunkte des Programms „Gärten fördern. Zukunft ernten“ mit einem Gesamtbudget von 100.000 Euro sind in diesem Jahr die Ernährung und Gesundheit, die Klimaanpassung und die grüne Baukultur.

„Wir suchen kreative Antworten auf die Frage, wie Gärten und Grünräume der Region Hannover angesichts aktueller Herausforderungen zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen können", erläutert Astrid Eblenkamp vom Projektteam der Gartenregion Hannover. An dem Wettbewerb können sich Vereine und private Organisationen, Forstverwaltungen, Realverbände und in Einzelfällen auch natürliche Personen, die in der Region Hannover aktiv sind und mit dem zu fördernden Projekt keine kommerziellen Interessen verfolgen, sowie die Städte und Gemeinden der Region Hannover beteiligen. 

Nach dem Start der Bewerbungsphase zu Jahresbeginn erreichten die Gartenregion Hannover bereits erste Projektideen. Die Bandbreite reicht von spannenden Schulgartenprojekten über vertikale Anbaumethoden für Nutzpflanzen in der Stadt bis hin zu einer Initiative zum Erhalt alter Gemüsesorten. Weitere Bewerbungen sind bis Mittwoch, 31. März, möglich.

Aus Sicht von Seelzes Klimaschutzmanager Michael Röhrdanz ist insbesondere der Förderschwerpunkt Klimaanpassung sehr wichtig. „Durch grüne, blühende Gärten kann das Regenwasser besser vom Boden aufgenommen und gespeichert werden. Besonders an heißen Sommertagen wird durch die Verdunstung der Blätter der Pflanzen die Umgebungstemperatur deutlich gesenkt. Zudem geben Bäume durch den Schattenwurf eine angenehme Kühle im Sommer“, sagt Michael Röhrdanz.

Dieser Effekt der Verdunstung könne nur durch ausreichend begrünte Flächen geschaffen werden, betont der Klimaschutzmanager. Aber auch den anderen Förderschwerpunkten komme eine große Bedeutung zu. So soll unter anderem im Fokus stehen, welche Rolle Gärten bei der Produktion gesunder Lebensmittel spielen und wie Gärten das körperliche und seelische Wohlbefinden positiv beeinflussen können. Nicht weniger wichtig sei der Förderschwerpunkt „grüne Baukultur“, welcher sich insbesondere damit beschäftigt, wie Insektenschutz und Biodiversität aktiv gefördert und in die Gebäudefassade sowie Dachflächen integriert werden können.  

Das Gesamtförderbudget für 2021 beläuft sich auf 100.000 Euro, von denen pro Projekt bis zu 30.000 Euro vergeben werden können. Unter anderem Vereine, Organisationen, Initiativen und Verbände sind dazu aufgerufen, bis Mittwoch, 31. März, ihre Bewerbung einzureichen. Eine Jury wählt im Anschluss die zu fördernden Projekte aus.

Weitere Informationen zum Programm „Gärten fördern. Zukunft ernten“ sind im Internet auf der Homepage der Gartenregion Hannover unter www.gartenregion.de  verfügbar. Darüber hinaus liegen Informations-Flyer im Foyer des Rathauses Seelze aus.