seelze.de
NAVIGATION

Brüder-Grimm-Schule: Zweiter Gebäudeteil erhält in Kürze seine Decke

Der zweite und zugleich letzte Abschnitt des Neubaus der Brüder-Grimm-Schule nimmt sichtbar Form an. Die Rohbauarbeiten für den dort entstehenden Werkraum und weitere Fachunterrichtsräume der Grundschule in Letter sind deutlich fortgeschritten. In Kürze soll die Decke des neuen Gebäudeteils betoniert werden.

Während die Schülerinnen und Schüler der Brüder-Grimm-Schule angesichts der aktuellen Schulschließungen aufgrund des Coronavirus sowie der nun begonnenen Osterferien im Moment zuhause bleiben, können Passantinnen und Passanten nahezu täglich Fortschritte beim Entstehen des eingeschossigen Neubaus erkennen. Zusätzlich zu diesem völlig neuen Gebäudetrakt sind in den vergangenen Monaten mehrere Klassenräume im sogenannten Kopfbau entstanden, der an die bestehende Sporthalle anschließt. Dieser Gebäudeteil des Altbaus, in dem sich unter anderem der bisherige Musikraum befand, war als Teil des Gesamtkonzepts der neuen Grundschule entkernt und umgestaltet worden. „Dorthin können nach der Bauabnahme dann einige Klassen vom Altbau umziehen“, sagt Andrea Kaemmerer, Leiterin des Fachbereichs Bildung & Freizeit der Stadt Seelze.

Zu Beginn des aktuellen Schuljahres hatte die Brüder-Grimm-Schule im Neubau des ersten Bauabschnitts ihren Betrieb aufgenommen. 16 Klassenräume, eine Schulbibliothek, eine Schülerküche und ein Musikraum sowie Räume für die gesamte Verwaltung bieten den rund 440 Schülerinnen und Schülern, 25 Lehrerinnen und Lehrern, vier Förderschullehrerinnen und -lehrern, zwei Auszubildenden, 9 pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 17 Ganztagskräften viel Platz für modernen Unterricht.

Ganz zentral in diesem Neubau liegt das Forum mit der Schulmensa und der Ausgabeküche, in der die Kinder, die in der Brüder-Grimm-Schule an allen oder einigen Tagen die Ganztagsangebote nutzen, gewöhnlich ein warmes Mittagessen erhalten können. Da aufgrund eines Baumangels im Herbst des vergangenen Jahres in einem Teilbereich der Mensa ein Wasserschaden aufgetreten war, erfolgt der Mensa-Betrieb seitdem aus hygienischen Gründen im Altbau der Ganztagsgrundschule. Der Unterricht wurde dagegen von dem Schaden nur wenig beeinflusst. Nachdem die Ursache für den Wasserschaden inzwischen beseitigt und der Mensabereich wieder weitgehend hergestellt ist, kann die Essensausgabe wieder dorthin verlegt werden.

Und mit dem weiteren Baufortschritt im Kopfbau sowie am und im zweiten Abschnitt des Neubaus rückt auch die Nutzung des übrigen Schulgeländes wieder in den Fokus. „Sobald der alte Schulhofbereich für die Baustellentätigkeit nicht mehr so stark beansprucht wird, kann auch die Umgestaltung der Außenanlagen mit neuem Schulhof und den Spielbereichen beginnen“, betont Andrea Kaemmerer.