Bertolt-Brecht-Gesamtschule: Bauarbeiten befinden sich im Endspurt

31.07.2017

Die Räume der neuen Bertolt-Brecht-Gesamtschule (IGS) werden voraussichtlich punktgenau zum Schuljahresbeginn fertiggestellt sein: Davon gehen die kommissarische Schulleiterin Regina Schlossarek-Aselmeyer und die städtische Projektleiterin Claudia Kahlert aus.

„Die Möbel sind heute geliefert worden“, sagte Schlossarek-Aselmeyer am Donnerstag bei einem Rundgang durch das erste Stockwerk im östlichen Gebäudetrakt des Schulzehntrums Seelze. Die dortigen Räume wurden zum Start der neuen IGS komplett umgestaltet und werden aktuell eingerichtet.

Insgesamt acht Räume, die bisher von der Humboldt-Schule (Realschule) genutzt wurden, werden der IGS zum Start nach den Sommerferien zur Verfügung stehen – sechs multifunktional nutzbare Klassen- und Gruppenräume, ein ebenfalls multifunktionaler Computer- und Medienraum sowie eine Lehrerstation.

„Das wird eine Punktlandung“, sagt Claudia Kahlert zum Abschluss der Bauarbeiten. Die Planungsgruppe habe nicht viel Zeit für die Vorbereitungen und die bauliche Umsetzung für das Konzept der IGS gehabt. Doch alle Beteiligten hätten Hand in Hand zusammengewirkt und die beteiligten Firmen sehr gut gearbeitet. „Und unser Hausmeister Bernd Kohn sowie unser Mitarbeiter Stefan Schader, der für die IT-Medientechnik zuständig ist, haben hier unglaublich viel geleistet“, lobte die Projektleiterin.

„Ein großes Lob an die Mitarbeiter der Stadt“, betonte auch Schlossarek-Aselmeyer. „Wir haben alle Möglichkeiten bekommen, unser pädagogisches Konzept in die Praxis umzusetzen“, erläuterte sie. Dazu zählen die räumlichen Gegebenheiten ebenso wie die Möbel und die mediale Ausstattung. So stehen in den großen Klassenräumen künftig unter anderem dreieckig zugeschnittene Tische und Drehstühle mit Rollen. „Die Stühle bieten uns einen hohe Flexibilität für verschiedene Unterrichtssituationen“, beschrieb der kommissarische stellvertretende Schulleiter Sascha Marks die Vorteile.

Im Unterricht werden die neuen Fünftklässler, die am Freitag, 4. August, als erster Jahrgang der IGS aufgenommen werden, häufig mit Tablet-Computern arbeiten, die ihre Eltern für sie mieten. Für Kinder aus sozial bedürftigen Familien, die Anspruch auf das Bildungs- und Teilhabepaket haben, übernimmt die Stadt Seelze nach einem Beschluss des Rates 60 Prozent der monatlichen Mietkosten in Höhe von 16,83 Euro für die Geräte. Darüber hinaus ersetzen sogenannte Mediaboards die klassische Kreidetafel.

„Es ist toll, dass uns der Schulträger sehr unterstützt hat“, unterstreicht Schlossarek-Aselmeyer. Insgesamt sind für die Umbauten für den ersten fünften Jahrgang der Bertolt-Brecht-Gesamtschule 250000 Euro im investiven Bereich sowie weitere 130000 Euro für die Planungskosten im Haushalt der Stadt eingestellt. In den nächsten Jahren werden weitere Umbauten für die jeweiligen neuen fünften Jahrgänge im Schulzentrum erfolgen.

Mehr als 130 Fünftklässler in fünf Klassen, darunter zwei Inklusionsklassen, sowie zehn Lehrer werden im neuen Schuljahr in der neuen Bertolt-Brecht-Gesamtschule starten. Als integrierte Gesamtschule löst sie die Geschwister-Scholl-Schule (Hauptschule) und die Humboldt-Schule (Realschule) ab, die zum neuen Schuljahr keine Fünftklässler mehr aufnehmen. Folglich wird es die beiden bisherigen Schulformen mit der der Entlassung ihrer letzten Schuljahrgänge im Jahr 2022 nicht mehr geben. An ihre Stelle tritt die IGS als ersetzende Schulform, in der dann alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam vom 5. bis zum 10. Jahrgang unterrichtet werden. Die Bertolt-Brecht-Gesamtschule ist zudem eine teilgebundene Ganztagsschule, in der die Schüler dienstags und donnerstags an verpflichtendem Nachmittagsunterricht teilnehmen.

Weitere Informationen bietet die Bertolt-Brecht-Gesamtschule im Internet auf ihrer neuen Homepage unter www.igsseelze.de an. Das Sekretariat der IGS ist unter Telefon (05137) 9830750 erreichbar.  

Regina Schlossarek-Aselmeyer (von links), kommissarische Schulleiterin der neuen Bertolt-Brecht-Gesamtschule, ihr Stellvertreter Sascha Marks und die städtische Projektleiterin Claudia Kahlert sehen sich in den komplett renovierten Räumen um.

An den Wänden der Flure sorgt ein frisches Grün für Farbe. Auf dem Fußboden der Flure und Gänge wird ein beiger Linoleum-Belag verlegt.

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