Bahntrasse im südlichen Stadtgebiet - Die Stadt Seelze informiert

15.04.2016

Stadt rät Bürgern: Einspruchsfrist 2. Mai nutzen -

Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes 2030 sieht den vordringlichen Bedarf für eine neue zweigleisige Bahnstreckenführung zwischen Letter und Minden vor, die beginnend in Letter die bestehende Bahntrasse, den Stichkanal und die B 441 kreuzt, um dann südlich von Seelze Süd in Richtung Almhorst das FFH Gebiet zwischen dem Almhorster Wald und der Stadtteil Almhorst zu durchschneiden.

Würden die Planungen in die Tat umgesetzt, entstünde eine Aus- und Neubaustrecke, die für Geschwindigkeiten von bis zu 230 km/h ausgelegt wäre. Entsprechende Informationen finden sich im Internet unter: http://www.bmvi.de

Das Projekt wird dort im BVWP auf S. 182 unter lfd. Nr. 13, Projekt-Nr. 2-016-V01 geführt.
Besondere Brisanz bekommt die Planung dadurch, dass das Projekt in einer Bewertungsmatrix mit 35 Punkten mit einer „hohen Raumwirksamkeit“ eingeordnet wird.

Allerdings scheinen die Planungen dabei von falschen und veralteten Voraussetzungen bzw. Planunterlagen auszugehen. Wie das nachstehende Kartenmaterial zeigt, wurde der Bereich von Seelze Süd mit seinen bisher rd. 2.000 Einwohnerinnen und Einwohnern überhaupt nicht berücksichtigt.
Folgender Link verweist auf eine Karte, die den möglichen Streckenverlauf aufzeigt:
www.bvwp-projekte.de

Außerdem weist die Stadt auf die Frist am Montag, 2. Mai hin. Bis dahin können Einwohner, Unternehmen, Verbände und Kommunen, die von den Planungen im Bundesverkehrswegeplan 2030 betroffen sind, ihre Bedenken und Anregungen äußern. Adressat ist das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Referat G12. Invalidenstraße 44, D – 10115 Berlin, Stichwort "BVWP 2030". Ein Online-Formular sowie Informationen zum Verfahren und weiteren Vorgehen sind unter auf dieser Seite zu finden.

Die Verwaltung arbeitet derzeit an einer Stellungnahme zum Trassenverlauf, die am Donnerstag, 28. April vom Rat beschlossen werden kann. Die Stadt Seelze hat sich bereits mit anderen betroffenen Kommunen in Verbindung gesetzt, um ein Vorgehen abzustimmen.

Erstmals wird zum Entwurf des BVWP 2030 eine Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Die Stellungnahmen werden dann vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fachlich geprüft und erforderliche Änderungen werden eingearbeitet.

Der Entwurf Bundesverkehrswegeplan 2030 kann im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium in der Windmühlenstraße 1-2 in Hannover Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr und Freitag von 9 bis 14 Uhr oder unter www.bvwp-projekte.de eingesehen werden.

Präsentation des Bürgermeisters bei der Infoveranstaltung am 15.4.2016
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