Sanierungsgebiet Letter: Ausgleichsbeträge können vorzeitig abgelöst werden

11.04.2013

Zahlreiche Sanierungsmaßnahmen in Letter haben in den letzten zehn Jahren zur Aufwertung des Stadtteils mit einem attraktiven Zentrum geführt.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte Hannover hat nun die durch die Sanierung erfolgte Wertsteigerung der Grundstücke im Sanierungsgebiet ermittelt. Eigentümer haben ab sofort die Möglichkeit, bereits vor Abschluss der Sanierung mit einem Nachlass von zwei Prozent die Ausgleichsbeträge vorzeitig abzulösen.
Eine Vielzahl von Projekten wie die Neugestaltung der Lange-Feld-Straße, der Kirch- und Ebertstraße sowie des Kastanienplatzes sind neben den neu gestalteten Spielplätzen und dem kleinen Stadtteilpark Alter Friedhof Letter au¬genfällige Beispiele für das Ergebnis der Investitionen. All diese Maßnahmen  wurden mit Fördermitteln von Bund und Land sowie mit Mitteln der Stadt Seelze um¬gesetzt.

Obwohl in einem Sanierungsgebiet keine Erschließungs- oder Straßenausbaubeiträge von  Eigentümern erhoben werden, erhöht sich durch die Investitionen in Straßen, Wege und Plätze jedoch grundsätzlich der Wert der Grundstücke im Sanierungsgebiet. Die Stadt ist verpflichtet, die sogenannte sanierungsbedingte Bodenwerterhöhung als Aus¬gleichsbetrag von den Grundstückseigentü¬mern zu erheben.

In der Regel werden Ausgleichsbeträge nach Abschluss einer Sanierung von den jeweiligen Grundstückseigentümern erhoben. Dabei verbleiben dann jedoch lediglich ein Drittel der Einnahmen bei der Stadt. Die restlichen zwei Drittel müssen entsprechend der Förderanteile an Bund und Land abgeführt werden. Deshalb sieht die verantwortliche Leiterin des Projektes Letter-Fit Beatrix Aden, gleich mehrere Vorteile in einer vorzeitigen Ablösung der Ausgleichsbeträge: „Die Zahlung des Ausgleichsbetrags kann zum jetzigen Zeitpunkt günstiger ausfallen als bei Erhebung per Bescheid nach Abschluss der Sanierung, da weitere sanie¬rungsbedingte Wertsteigerungen künftig nicht auszuschließen sind. Außerdem gewährt die Stadt allen Eigentümern, die mit uns einen Ablö¬sungsvertrag abschließen, einen Nachlass von zwei Prozent auf den Ausgleichsbetrag. Und wir können die Einnahmen wieder in den Stadtteil investieren“, wirbt Aden für das Modell. Während bei der Erhebung des Ausgleichsbetrages nach Beendigung der Maßnahme der errechnete Betrag innerhalb von vier Wochen fällig wird, können bei einer vorzeitigen Ablösung individuelle Zahlungsmodalitäten festgelegt werden.

Bisher wurden rund 3,4 Millionen Euro in die Sanierung des Stadtteils Letter investiert. Zwei Drittel, also rund 2,3 Millionen Euro haben der Bund und das Land getragen. Das letzte Drittel in Höhe von 1,1 Millionen Euro wurde aus städtischen Mitteln finanziert.
„Wir würden uns freuen, wenn sich viele Eigentümer entschließen, den für sie festgelegten Betrag vorzeitig abzulösen, damit auch diese Gelder dem Stadtteil zugute kommen “, ergänzt Aden.
Fragen zur Höhe der Werterhöhungen und zu den Zahlungsmodalitäten beantwortet die Projektleiterin im Seelzer Rathaus unter Tel.: 05137/828 170 oder per E-Mail unter Beatrix.Aden@stadt-seelze.de.


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