Leibniz Universität Hannover besucht Seelzer Unternehmen

08.10.2008

Der Kontakt zu Wissenschaftlern bringt auch Seelzer Unternehmen viele Vorteile. Mitarbeiter von uni transfer werden im November 2008 interessierte Seelzer Unternehmen besuchen. In einem ersten Informationsgespräch soll das Leistungsangebot der Leibniz Universität Hannover insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen bekannt und damit für die Firmen nutzbar gemacht werden. Die Koordination läuft über die städtische Wirtschaftsförderung.

Die Erfahrung der täglichen Arbeit bei uni transfer, der Forschungs- und Technologiekontaktstelle der Leibniz Universität Hannover zeigt, dass die überwiegende Zahl von Firmenkooperationen der Hochschule bisher im süddeutschen Raum liegt. Grund genug für uni transfer, diesem Trend entgegenzuwirken und einen wichtigen Teil zur Wirtschaftsförderung in der Region Hannover beizutragen. Die Möglichkeiten zum Wissens- und Technologietransfer sind vielfältig. Sie reichen von der Durchführung einer Diplomarbeit im Unternehmen, einer Kurzberatung durch Wissenschaftler vor Ort, der Durchführung von Messreihen oder Materialprüfungen in den Instituten bis hin zur Nutzung einer europaweiten Kooperationsbörse für Technologieanfragen und -angebote von anderen Unternehmen. Kommt es zu Interessensbekundungen der Firmen hinsichtlich einer Zusammenarbeit mit der Hochschule, werden die Unternehmen mit den Wissenschaftlern der jeweiligen Institute zusammengebracht.

Uni transfer sieht sich in diesem Prozess als Mittler zwischen den Betrieben und den Instituten der Leibniz Universität Hannover. "Gerade kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene Forschungsabteilung bekommen so einen schnelleren Zugang zu neuesten Forschungs- und Entwicklungsergebnissen", sagt Andrea Kuschetzki von uni transfer. Es geht zunächst um eine erste Kontaktaufnahme, in der ganz konkrete Probleme des besuchten Unternehmens angesprochen werden. Das können zum Beispiel Fragen zu bestimmten Fertigungstechniken, zu Werkstoffen, zur Umorganisation von Fabrikhallen oder auch zur betriebswirtschaftlichen Organisation eines Unternehmens sein. In der Vergangenheit hatte etwa ein Unternehmen aus der Region Hannover Probleme mit den chemischen Eigenschaften eines eingesetzten Werkstoffes. Eine Gesprächsrunde mit Mitarbeitern des Instituts für Werkstoffkunde konnte das Problem lösen und alternative Materialien aufzeigen. Hilfe gibt es auch bei der Antragstellung für Fördermittel. Damit ein pflanzliches Arzneimittel weiterentwickelt werden konnte, unterstützte uni transfer ein Unternehmen aus der Region Hannover bei der Zusammenarbeit mit der Hochschule und bei der Antragstellung für Fördermittel des Landes Niedersachsen.

Seelzer Firmen, die im November einen Termin für ein Informationsgespräch wünschen, können sich bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Seelze, bei Andrea Kaemmerer unter Tel.:05137/828-480 oder per E-Mail wirtschaftsfoerderung@stadt-seelze.de melden. Die etwa einstündige Erstberatung ist vertraulich und kostenfrei.

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