Verwaltung forciert Krippenplätze, auch für Behinderte

26.02.2007

Die gemeinsame Betreuung von gesunden und behinderten Kleinkindern soll auch in Seelze eingerichtet werden. Das ist einer Vorlage der Verwaltung zu entnehmen, die am Dienstag, 13. März im nichtöffentlichen Teil des Ausschuss für Bildung und Freizeit das erste Mal beraten wird. Danach könnten ab September diesen Jahres in der Kindertagesstätte der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael im Stadtteil Seelze 12 Plätze in einer integrativ arbeitenden Krippengruppe neu eingerichtet werden. Geplant ist für die unter Dreijährigen eine Betreuungszeit von 9,5 Stunden anzubieten. Die Vorlage wird nichtöffentlich beraten, da hier Vertragsangelegenheiten zur Sprache kommen. Auch der Vorschlag der Verwaltung, eine Kindergartengruppe in der städtischen Kindertagesstätte Lindenstraße in eine Krippengruppe umzuwandeln, wird hier behandelt.

Mit der Umwandlung will die Stadt weitere 15 Krippenplätze im Stadtteil Seelze einrichten, denn auf der einen Seite sinkt die Nachfrage nach Kindergartenplätzen, auf der anderen Seite steigt aber auch der Bedarf nach Krippenplätzen. Die Stadt ist darüber hinaus verpflichtet, bis 2010 etwa 175 Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder zu schaffen. Daher werden die Anmelde- und Platzbelegungszahlen von der Stadt genau beobachtet. Die Verwaltung schlägt dem Rat jetzt vor, in diesem Jahr die Gelegenheit zu nutzen und in der Kindertagesstätte Lindenstraße Krippenplätze zu schaffen. Die notwendigen Umbauten und Anschaffungen für die kleineren Kinder werden etwa 60.000 Euro kosten und sind im gerade beschlossenen Produktbuch enthalten. Mit den zwei neuen Krippenangeboten würde die Anzahl von jetzt 22 auf 49 Plätze ab September diesen Jahres steigen können.

Die Stadt rechnet auch für die Kindertagesstätte der katholischen Kirche in der Südstraße mittelfristig mit einem Freiwerden von Betreuungsräumen. Vorübergehend soll jetzt die Hortgruppe der Kindertagesstätte zunächst in einem wohnlich eingerichteten Container untergebracht werden. Die zusätzlich einzurichtende Gruppe der Krippenkinder würde dann in einem der freiwerdenden Räume Platz finden. Der Umbau des Gebäudes in der Südstraße würde nach Schätzung der Verwaltung etwa 54.000 Euro kosten. Zusätzlich müsste ein Container für 8.900 Euro im Jahr gemietet und für 30.000 Euro eingerichtet werden. Die Stadt würde die katholische Kirchengemeinde mit einem jährlichen Zuschuss bei den Betriebskosten unterstützen. Vor der Eröffnung der ersten integrativen Krippengruppe in Seelze würde die Stadt in Kooperation mit der Region Hannover und der Katholischen Kirchengemeinde ein pädagogisches Konzept erarbeiten. Für das nächste Jahr rechnet die Verwaltung damit, weitere Krippenplätze durch die Umwandlung einer Kindergartengruppe in Dedensen und einer in Letter anbieten zu können.

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