Runder Tisch über Aufhebung des Thermenvertrags einig/ Bemühungen um Baderhalt laufen weiter

19.01.2007

Entweder soll der Bau eines Wellness- und Freizeitbades in Seelze neu ausgeschrieben oder eine Eigensanierung des maroden Seelzer Hallenbades mit anschließend Betrieb durch einen privaten Partner erfolgen. Fest steht, dass die Aufhebung des mit der Kristall-Bäder AG bestehenden Vertrages jetzt rechtswirksam wird. Dies ist das Ergebnis des zweiten Treffens eines "Runden Tisches" am gestrigen Donnerstag, 18. Januar, an dem die Ratsparteien, die Bürgerinitiative "Pro Wellnessbad" und die Verwaltung teilgenommen haben.

Nicht sinnvoll sei eine Eigensanierung des seit einem Jahr wegen Sicherheitsmängeln geschlossenen Bades mit anschließendem Betrieb aus städtischer Hand, waren sich die Teilnehmer des Runden Tisches einig. Sollte es zu einer Neuausschreibung für den Bau eines Freizeit- und Wellnessbades kommen, will die Stadt die vorhandenen Planungsunterlagen nutzen, die sie mit der Aufhebung des Vertrags mit der Kristall Gruppe erwirbt. Eine Eigensanierung würde nur dann in Frage kommen, wenn der Betrieb des Bades durch einen privaten Partner erheblich günstiger erfolgen könnte, als es bisher durch städtische Eigenregie möglich war. Die Aufhebung des Vertrages wird als notwendig gesehen, da Zweifel an der Vergaberechtskonformität des Vertrages bestehen. Da alle Ratsparteien noch weiteren Beratungsbedarf haben, wird das Thema Bad bei der nächsten Ratssitzung am Donnerstag, 25. Januar nicht auf der Tagesordnung stehen. Die für Dienstag, 23. Januar angesetzte gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Bildung und Freizeit und des Ortsrats Seelze wird auf Dienstag, 6. Februar verschoben. Das weitere Vorgehen der Stadt zur Zukunft des Bades wird dann weiter im Verwaltungsausschuss am Donnerstag, 15. Februar und in der Ratssitzung am Donnerstag, 22. Februar beschlossen werden.

Parallel bereitet die Verwaltung sich darauf vor, einen Bürgerentscheid durchzuführen, wenn der Verwaltungsausschuss das Bürgerbegehren der Bürgerinitiative "Pro Wellnessbad" am Donnerstag, 25. Januar in seiner nichtöffentlichen Sitzung als zulässig erklärt. Der Beschluss des Verwaltungsausschusses wird dann in der anschließenden öffentlichen Ratssitzung mitgeteilt.



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