Verwaltung bereitet Entscheidungsgrundlagen zum Hallenbad vor

08.02.2006


Auch der zweite Sachverständige, den die Stadt zur Begutachtung des Seelzer Hallenbades beauftragte, bestätigt, dass das Bad aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben muss. Eine ausführliche Stellungnahme erwartet die Verwaltung bis Mitte Februar. Dies teilte der Erste Stadtrat Karsten Balzer den Ratsmitgliedern im Ausschuss für Bildung und Freizeit am Dienstag, 7. Februar mit. Die vorsorglich parallel beauftragte Untersuchung des Hallenbades in Letter ergab, dass hier die Abhängung der Unterdecke und der Wärme- und Feuchteschutz weiter überprüft werden müssen. Einige stabilisierende Elemente sollten vorsorglich ausgetauscht werden, empfiehlt der Sachverständige. Der Betrieb des vor allem von Schulen und Vereinen genutzten Bades in Letter ist aber unbedenklich.
Die Verwaltung bereitet jetzt eine Entscheidungsgrundlage für den Rat vor, um die alternativen Handlungsmöglichkeiten darzustellen. "Lassen Sie uns die Entscheidung über das Seelzer Hallenbad in Ruhe fällen", sagte Balzer, der dem Rat empfiehlt, zunächst alle Alternativen zu recherchieren und zu prüfen. Die Verwaltung hat bereits Gespräche zu möglichen Investoren aufgenommen, um deren Interesse an einer Übernahme oder Beteiligung zu erfragen.
Grundsätzlich geht man im Rathaus derzeit von vier Handlungsmöglichkeiten angesichts der gravierenden Baumängel aus. Für eine komplette Sanierung aus eigener Kraft würden die Mittel der Stadt angesichts der Finanzlage voraussichtlich nicht reichen, sagte Balzer dazu. Als eine Alternative könnte die Stadt versuchen, die aufwendige Sanierung mit Unterstützung eines Investors durchzuführen. Eine weitere Option ist, das Hallenbad eventuell mit Unterstützung eines Investors neu zu bauen. Die dritte Möglichkeit ist, dass die Stadt sich auch an Hallenbädern in der Nachbarschaft beteiligt und dadurch Schwimmzeiten für Schulen und Vereine reserviert. Dazu sollen Gespräche geführt werden. Eine weitere Handlungsalternative ist, das Bad nur stillzulegen. "Sie können sich sicher vorstellen, dass alle Alternativen einer sorgfältigen Recherche bedürfen", sagte Balzer und appelliert damit an die Geduld der Ratsmitglieder und der Badnutzer. "Das Hallenbad ist eine sehr wichtige Einrichtung für Seelze und wir müssen alle Möglichkeiten prüfen, um den Bürgern das Schwimmen weiter zu ermöglichen. Unter anderem plant die Stadt, gemeinsam mit den betroffenen Vereinen und Nutzern alle Vorschläge und weitere Ideen offen zu diskutieren.

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