Lärm, Laub, Wildkräuter: Was der Nachbar darf und was er dulden muss

22.06.2005

In der warmen Jahreszeit laufen wieder Rasenmäher und Vertikutierer, wachsen Äste über den Gartenzaun, verteilen Wildkräuter ihre Samen unabhängig von Grundstücksgrenzen. Immer wieder melden sich bei der Stadt dann Gartenbesitzer, um sich über Störungen durch ihren Nachbarn zu beschweren. Die Stadt nimmt das jetzt zum Anlass, einmal allgemein über den Umgang mit Lärm und Gartengrenzen zu informieren.

Grundsätzlich gilt, dass Gartengeräte in Wohngebieten nur montags bis samstags in der Zeit von 7 bis 20 Uhr betrieben werden dürfen. Bestimmte Geräte dürfen an diesen Tagen nur von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr eingesetzt werden. Es handelt sich um Freischneider für Gräser und Gestrüpp, Grastrimmer und Graskantenschneider, um Laubbläser und Laubsammler. Wer solche Geräte außerhalb der zulässigen Zeiten betreibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Bei überhängenden Ästen oder in das eigene Grundstück wachsende Wurzeln hat der Nachbar ein Abschneiderecht, wenn es sich um eine wesentliche Beeinträchtigung seines Grundstücks handelt. Das gilt nicht bei Straßenbäumen. Die Beeinträchtigung muss bereits tatsächlich stattfinden, dann kann der Grundstückseigentümer dem Nachbarn eine angemessene Frist setzen. Er hat kein Recht, das Entfernen eines Baumes zu verlangen, wenn entsprechende Grenzabstände eingehalten wurden. Auch Laubfall und Schattenwurf müssen hingenommen werden. Sträucher, die eine Höhe von drei Metern erreichen, sollten aber mindestens 1,25 Meter von der Grundstücksgrenze entfernt sein, Bäume, die mehr als fünf Meter hoch werden, sollten mindestens drei Meter Abstand zum Nachbargrundstück haben. Dabei sollte aber immer beachtet werden, dass Bäume und Sträucher in Wohngebieten eine wichtige Funktion für ein gesundes Kleinklima haben.

Auch Haustiere sind nicht automatisch jedes Nachbarn Freund. Liebhaber von Katzen sollten nicht mehr als eine, höchstens zwei Katzen auf ihrem Grundstück halten. Zuviel Hundegebell kann die Nachbarn nerven. Deshalb sollte jeder Hundebesitzer darauf achten, dass sein Hund nicht zum Störenfried wird.

Bei ernsthaften Nachbarschaftskonflikten können die im Stadtgebiet ehrenamtlich tätigen Schiedsleute weiterhelfen. Weitere Informationen gibt bei der Stadt Barbara Eichelberger unter Tel.:05137/828-245.

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