Stadtexperiment Am Kreuzweg soll alternative Raumnutzungsoptionen aufzeigen

24.09.2019

Ein Stadtexperiment soll ab Montag, 14. Oktober, neue Impulse für die Raumnutzung der Seelzer Innenstadt geben. Mit einer dreiwöchigen Sperrung Am Kreuzweg wollen das Mobilnetzwerk Hannover und die Stadt Seelze aufzeigen, wie die Seelzerinnen und Seelzer die dann autofreie Straße neu erleben und nutzen können.

„Das Stadtexperiment schafft im Zeitraum vom 14. Oktober bis zum 3. November 2019 ein Reallabor für Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit, bei dem Bürgerinnen und Bürger alternative Konzepte der städtischen Raumnutzung und Mobilität ausprobieren und gestalten können“, erläutert Katharina Lofski, Leiterin der städtischen Abteilung Straßen & Entwässerung, die Grundidee. „Dabei soll identifiziert werden, wie man die Straße sicherer und lebenswerter gestalten kann“, ergänzt Luisa Terres von der Abteilung Stadt-, Grünplanung & Umweltschutz.

Während des dreiwöchigen Stadtexperiments wird unter anderem der Seelzer Wochenmarkt jeweils dienstags auf der Straße Am Kreuzweg aufgebaut. An Aktionstagen am Dienstag, 15. Oktober, Mittwoch, 16. Oktober, und Freitag, 18. Oktober, wird es ein zusätzliches Angebot geben: Dann laden das Mobilnetzwerk Hannover und die Stadt Seelze unter anderem zu Rundgängen sowie zu spannenden Workshops ein, bei denen sich Seelzerinnen und Seelzer aller Altersgruppen kreativ mit den Themen Mobilität, Stadtraum und Verkehrssicherheit auseinandersetzen und eigene Ideen weiterentwickeln können. Zusätzlich ist für Freitag, 18. Oktober, ein Flohmarkt geplant.

Das Projekt ist aus einem Beteiligungsprozess mit mehreren Workshops hervorgegangen, den die Stadt Seelze zur Aufwertung des Stadtzentrums im Mai 2019 initiiert hatte. Aus der ersten Idee einer temporären Umgestaltung wurde das Kooperationsprojekt Am Kreuzweg, bei dem die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zentraler Bestandteil bleibt.

Das Besondere an diesem Stadtexperiment ist nicht nur das abgesteckte Experimentierfeld im Rahmen einer Kleinstadt, sondern auch die netzwerkartige Organisationsform, in der die Stadt dieses Projekt gemeinsam mit dem Mobilnetzwerk Hannover vorantreibt. „Das Stadtexperiment in Seelze ist ein aktuelles Beispiel für Städte und Gemeinden, wie neue Perspektiven für den eigenen Stadt- und Verkehrsraum getestet werden können“, sagt Melanie Saraval vom Mobilitätsnetzwerk. „In einer Zeit hitziger Mobilitätsdiskurse versuchen wir, gemeinsam neue Erfahrungen auf dem Gebiet zu generieren, anstatt mit verhärteten Meinungen zu diskutieren“, ergänzt sie.

Im Vorfeld des Stadtexperiments haben das Mobilnetzwerk Hannover und die Stadt Seelze die Gewerbetreibenden sowie die Anwohnerinnen und Anwohner unter anderem bei den erfolgten Bürgerbeteiligungs-Workshops im Rathaus Seelze, in Anschreiben und bei Informationsveranstaltungen vor Ort in das Vorhaben einbezogen. Für die Zeit des Stadtexperiments und der damit verbundenen Sperrung für den Kraftverkehr ist für Parkplätze in fußläufiger Entfernung gesorgt. Lieferfahrzeuge und Krankentransporte sind von der Sperrung nicht betroffen.

Über das Stadtexperiment informieren das Mobilnetzwerk Hannover und die Stadt Seelze in Flyern, die ab sofort im Rathaus Seelze und in zahlreichen Geschäften ausliegen. Das konkrete Programm mit allen Angeboten und Beteiligungsmöglichkeiten wird die Stadt Seelze bis Montag, 7. Oktober, veröffentlichen.
 

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