Geschädigte Bäume in Bürgerpark müssen weichen

22.03.2019

Im Bürgerpark Junkernwiese müssen in den nächsten Wochen etliche geschädigte Bäume gefällt werden. Der Grund dafür liegt im Wesentlichen in den Klimaextremen der vergangenen beiden Jahre.

„Durch das nasse Jahr 2017 und die darauf folgende Dürre 2018 wurden viele Bäume so geschwächt, dass sie krank geworden sind“, erläutert Herbert Hofschild von der Abteilung Stadt-, Grünplanung & Umweltschutz. Bei den betroffenen Baumarten im Bürgerpark gebe es allerdings große Unterschiede.

„Während die Weiden, Pappeln und Eichen im Bürgerpark noch relativ gut davongekommen sind, haben andere Baumarten extreme Probleme“, sagt Hofschild. An etlichen Bergahorn-Bäumen seien großflächige Rindenablösungen sowie schwarze Flecken zu beobachten. Den Eschen im Bürgerpark setze das Eschentriebsterben und der bunte Eschenbastkäfer stark zu. Ein unscheinbarer Pilz ist maßgeblicher Auslöser für ein massenhaftes Absterben der Eschenkronen. „Durch den massiven Pilz- und Käferbefall im Kronen und Stammbereich sind die Bäume so geschwächt, dass Pilze im Boden zusätzlich das Wurzelwerk angreifen und vernichten können und die Bäume damit ihre Bruch- und Standsicherheit verlieren“, betont Hofschild. Nach Schätzungen von Experten würden nur rund zwei Prozent der Eschen nicht von diesem so verursachten Eschentriebsterben heimgesucht werden. „Das sind keine sehr rosigen Aussichten für den noch sehr hohen Eschenbestand im Bürgerpark“, befindet er.

Die befallenen Eschen und andere erkrankte Bäume am Wegesrand würden daher in Kürze aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gefällt. Diese Bäume seien mit einem „x“ markiert. Andere Bäume im Bestand, die keine Gefahr für die Besucherinnen und Besucher des Bürgerparks darstellen, würden dagegen stehen gelassen. In Bäumen, die mit einem Punkt markiert sind, werde Totholz entfernt. Mit einem Ausrufezeichen markierte Bäume sollen genauer untersucht werden.

"Grundsätzlich gilt: Bäume werden in Seelze nicht leichtfertig abgeholzt, sondern eine Fällung wird immer sorgfältig abgewogen“, hebt der städtische Baumexperte hervor. Da aufgrund der rasch absterbenden Bäume noch im Frühjahr gefällt wird, gehe eine artenschutzrechtliche Prüfung voraus. „Das bedeutet, dass wir genau überprüfen, ob eine Baumfällung Fledermäuse, Vögel, Insekten oder andere geschützte Tiere betrifft“, sagt Hofschild. Wo immer es möglich ist, würden unter anderem Hohlräume als Lebensraum für Tiere belassen.

Als Ersatz für die zu fällenden Bäume sollen Nachpflanzungen von vorwiegend anderen Baumarten erfolgen, die sowohl zeitweilige Nässe als auch wochenlange Trockenheit gut vertragen.

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