Eisenbahn-Bundesamt veröffentlicht Ergebnisse der Lärmkartierung

03.07.2017

Das Eisenbahn-Bundesamt informiert, dass die Runde 3 der Umgebungslärmkartierung an Schienenwegen von Eisenbahnen des Bundes abgeschlossen ist.

Die Ergebnisse sind am Mittwoch, 26. Juni, veröffentlicht worden. Sie können im Internet eingesehen werden und dienen auch als Grundlage der Öffentlichkeitsbeteiligung an der sogenannten Lärmaktionsplanung des Bundesamtes.

Die Kartierung, von der Seelze und bundesweit mehr als 3500 weitere Städte und Gemeinden berührt sind, umfasst rund 16500 Streckenkilometer in einem Untersuchungsgebiet von über 50000 Quadratkilometern zwischen Aachen und Görlitz sowie zwischen Westerland und Oberstdorf. Die Ergebnisse der Lärmkartierung werden im Internet auf der Seite http://laermkartierung1.eisenbahn-bundesamt.de/mb3/app.php/application/eba in einem interaktiven und kostenfreien Kartendienst dargestellt. Der Dienst ermöglicht auch das Herunterladen von Lärmkarten im PDF-Format. Außerdem hält er Lärmstatistiken für die von der Kartierung berührten Gemeinden bereit.

Die Lärmkartierung bildet eine wesentliche Grundlage für die Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes, deren erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung am Freitag, 30. Juni, begonnen hat. Bis Freitag, 25. August, haben alle Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen, Verbände, Organisationen und Interessengemeinschaften Gelegenheit, sich in die Lärmaktionsplanung für die Haupteisenbahnstrecken einzubringen.

Das Eisenbahn-Bundesamt bietet hierzu im Internet auf der Seite www.laermaktionsplanung-schiene.de eine Informations- und Beteiligungsplattform an. Alternativ können Beteiligungen auch per Post an die Redaktion Lärmaktionsplanung, Postfach 601230 in 14412 Potsdam geschickt werden. Der vom Eisenbahn-Bundesamt hierfür vorbereitete Fragebogen kann über die angegebene Internetadresse heruntergeladen oder postalisch über die oben genannte Adresse angefordert werden.

Die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung ist vom 24. Januar 2018 bis zum 07. März 2018 geplant. Bürgerinnen und Bürger, Lärmschutzvereinigungen, Kommunen und weitere Einrichtungen, die von Schienenlärm betroffen sind, werden in dieser zweiten Phase die Möglichkeit haben, eine Rückmeldung zum bis dahin vorliegenden sogenannten Lärmaktionsplan Teil A und zum Prozessablauf der Lärmaktionsplanung zu geben. Die Ergebnisse werden anschließend in den Lärmaktionsplan Teil B eingehen und veröffentlicht.

Das Verfahren der Lärmaktionsplanung ist im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) mit Bezug auf die Europäische Richtlinie 2002/49/EG gesetzlich geregelt. Das Eisenbahn-Bundesamt erstellt unter Beteiligung der Öffentlichkeit alle fünf Jahre einen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes. Eine Haupteisenbahnstrecke ist ein Schienenweg mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30000 Zügen pro Jahr. Ziel der Lärmaktionsplanung ist, die Lärmbelastung an diesen Strecken auf Grundlage der Lärmkartierung und unter Beteiligung der Öffentlichkeit zu senken. Die Ergebnisse dieser Mitwirkung sind zu berücksichtigen. Außerdem ist die Öffentlichkeit über die getroffenen Entscheidungen zu unterrichten. Aus dem Lärmaktionsplan ergeben sich allerdings keine Rechtsansprüche auf Lärmminderungsmaßnahmen.

Für weitere Informationen steht die Informationsplattform zur Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes zur Verfügung. Wesentliche Informationen zum Verfahren und den Hintergründen sind zudem in Kurzform in einem Informationsflyer zusammengefasst. Weitere Fragen beantwortet das Eisenbahn-Bundesamt unter anderem per E-Mail an lap@eba.bund.de
 

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