seelze.de
NAVIGATION

Infothek

Broschüre „Der Minijob. Da ist mehr für Sie drin!“

Einmal Minijob – immer Minijob: Diesem Problem andauernder geringfügiger Beschäftigung und der damit einhergehenden Aussicht auf eine niedrige Rente widmet sich die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten der Region Hannover mit der neuen Broschüre „Der Minijob. Da ist mehr für Sie drin!“. 

Insbesondere Frauen wählen nach einer beruflichen Auszeit den 450-Euro-Job – entweder, um auf diese Weise zum Familieneinkommen beizutragen oder, um ihn als Brücke zum Wiedereinstieg ins Berufsleben zu nutzen. Doch nur wenigen gelingt der Wechsel in eine existenzsichernde Beschäftigung.

Mit der Broschüre will die Arbeitsgemeinschaft Minijobberinnen und Minijobber informieren und ermutigen, ihre Rechte einzufordern. Auf rund 50 Seiten klärt die, auch in leicht verständlicher Sprache verfasste Broschüre Fragen zu Versicherungen, Urlaubsansprüchen, den Mindestlohn sowie Feiertags- und Überstundenregelungen und liefert Antworten auf viele weitere arbeitsrechtliche Fragen und Ansprüche.

Die Broschüre liegt im Foyer des Rathauses und öffentlichen Einrichtungen Seelzes aus und ist bei den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Region Hannover erhältlich. 

Als PDF Datei können Sie die Broschüre hier herunterladen: Der Minijob

Neues bundesweites Hilfetelefon

Gewalt gegen Frauen ist für viele tägliche Realität. Viele Frauen wissen um Beratungsangebote, aber nehmen sie nicht in Anspruch. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat nun ein bundesweites rund-um-die Uhr-Hilfetelefon eingrichtet, bei dem Frauen auch anonym und mehrsprachig beraten werden können unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 ist das Hilfetelefon ab sofort erreichbar. Kompetente Ansprechpartnerinnen stehen betroffenen Frauen bei allen Fragen zur Seite. Auf Wunsch werden Hilfesuchende an Unterstützungseinrichtungen vor Ort weitervermittelt. Neben den betroffenen Frauen können sich auch Angehörige, Freunde und andere Menschen aus dem sozialen Umfeld sowie Fachkräfte an das Hilfetelefon wenden.
Weitere Informationen unter www.hilfetelefon.de
 

Broschüre „Scheidungsrecht und Scheidungswirklichkeit – Ratgeber für Frauen“

Wenn eine Ehe in die Brüche geht, ist die Situation für Frauen häufig besonders schwierig. Im ersten Moment steht der emotionale Aspekt der Trennung im Vordergrund. Doch mit der Zeit kommen viele komplizierte rechtliche und organisatorische Fragen dazu: Wer erhält das Sorgerecht für die Kinder? Wie lässt sich das Umgangsrecht klären? Wie viel Unterhalt steht der Frau und den Kindern zu? Wie ist gegebenenfalls der Wiedereinstieg in den Beruf zu schaffen? An dieser Stelle setzt die Broschüre „Scheidungsrecht und Scheidungswirklichkeit – Ratgeber für Frauen“ an, die die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten in der Region Hannover herausgegeben hat.

 

Broschüre "Migrantinnen in Niedersachen"

die Broschüre "Migrantinnen in der Region Hannover - ein biografisches Lesebuch" herausgegeben. Portraitiert werden 20 Frauen aus der Region Hannover, die über ihre Erfahrungen in der Region berichten - Sprachprobleme, Arbeitssuche , Diskriminierungen, Unterstützung und vieles mehr. Die Broschüre soll über die verschiedenen Lebenssituationen der Frauen aufklären und Mut machen, dass Integration gelingen kann!

Im Rahmen des Landesprogrammes "Migrantinnen in Niedersachen" hat die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten diese Broschüre erarbeitet. 

Die Broschüre kann im Rathaus unter 05137/828-101 oder - 180 in kleiner Stückzahl angefordert werden.

 

Bildband „Fotografie als Aufklärung“

Vier verschiedene Motive auf Plakaten jeweils 3,57 x 2,52 m groß, die auf das Thema „Häusliche Gewalt „ aufmerksam machten, waren im Juni 2012 im Stadtgebiet von Seelze zu sehen. Die Aktion sollte zum einen betroffene Frauen ermutigen, sich Unterstützung zu suchen und gleichzeitig die Unterstützungsangebote sichtbar machen. Nachbarn und Mitwissende sollten ermutigt werden aufmerksam zu sein und gegebenenfalls anzuzeigen. Die interessanten und zum Nachdenken anregenden Motive wurden in einem Bildband veröffentlicht, der für die Präventionsarbeit genutzt werden kann.

Eine Initiative des BISS- Verbund und der Arbeitsgruppe der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Region. Die fotografische und textliche Gestaltung der Plakate wurde in Kooperation mit Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Medien, Information und Design in Hannover erarbeitet und umgesetzt.

Die Materialien können bei der Gleichstellungsbeauftragten telefonisch bestellt werden.

 

Fair in der Sprache

Bürger, Politker, Antragsteller - wen stellen sie sich vor, wenn sie diese Worte hören? Vermutlich einen Mann, denn Sprachbilder prägen unser Bewußtsein. 

Forschungen bestätigen: Wenn Texte geschlechtergerecht formuliert sind, denken Lesende mehr an Frauen. Sie erinnern sich besser an Frauen, schlagen häufiger Frauen für Ämter und Auszeichnungen vor. Geschlechtergerechte Formulierungen erhöhen also die Chancen von Frauen, in Entscheidungsprozessen mitbedacht zu werden und sie erhöhen die Chance, dass Frauen sich überhaupt angesprochen fühlen.

Die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten in der Region Hannover hat einen Flyer für eine geschlechtergerechte Sprache herausgegeben.

Der Flyer kann bei der Gleichstellungsbeauftragten angefordert werden.